Donnerstag, 20. November 2014

SumUp als beste App des Jahres ausgezeichnet


Wir freuen uns euch die Gewinner der gestrigen Award Night der besten Schweizer Apps 2014 zu präsentieren. Von den am 9. November im Blog vorgestellten 6 Apps gehören 4 zu den Gewinnern.

SumUp beste Schweizer App des Jahres 2014

Zum Master of Swiss Apps, dem Gewinner über alle Kategorien, wurde SumUp, eingereicht von der UBS, gewählt. Der Master wird für das gesamthaft beste und überzeugendste Projekt vergeben. SumUp gewann nicht nur die meisten Stimmen der Jury sondern auch das Publikumsvoting im Saal.


Mit SumUp bringt die UBS ein vor allem in England bereits erprobtes, mobiles Kartenterminal in die Schweiz. Als erste Bank in der Schweiz wird in Kooperation mit dem ausgewiesenen Spezialisten für mobile Kartenzahlungs-Systeme SumUp Payments Limited diese einfache, günstige und sicherheitszertifizierte Dienstleistung für vor allem kleine Unternehmen und Gewerbebetriebe angeboten. 


Mit SumUp können via Smartphone oder Tablet überall und jederzeit auch kleinste Beträge per Kreditkarte beglichen werden. Das Terminalsystem besteht aus der App für Android und iOS Tablets oder Smartphones sowie einem kleinen Kartenlesegerät mit Zahlentastatur.



Die App macht das Tablet oder Smartphone zum Kassen- und Bezahlsystem. Der Betrag wird auf dem Bildschirm eingetippt, die Kreditkarte in das Lesegerät eingeführt, man gibt über die Tastatur den Code ein - und der Kauf ist vollbracht.


Die Schlussbewertung der Jury lautete wie folgt:
"Das Bedürfnis, Kreditkarten als Zahlungsmittel mobil akzeptieren zu können, wird mit diesem System auf eine einfache und intuitive Art gelöst. Vom Öffnen der Verpackung des Kartenlesers bis zur ersten Zahlung ist alles aus einem Guss. Die Erscheinung der App ist mustergültig und zeitgemäss - und macht einfach Spass."
Die weiteren Gewinner in den 10 Kategorien findet ihr hier: 

Sonntag, 16. November 2014

Multi-Channel-Strategie am Beispiel der PKZ-Gruppe


Als eines der ersten Schweizer Unternehmen entschied sich die PKZ-Gruppe für eine konsequente Multi-Channel-Strategie, welche die On- und Offline-Welt durchgehend verknüpfen soll. Für die beispielhafte und nutzerfreundliche Umsetzung hat die traditionsreiche Modehaus-Kette aus Urdorf ZH den diesjährigen E-Commerce Award gewonnen. Zudem räumte man in der Kategorie "Multi-Channel & Logistics" den SHEcommerce-Spezialpreis ab.

Das Online Shopping-Portal von PKZ MEN & WOMEN, das anfangs Jahr im Zuge einer Neupositionierung von thelook.com auf pkz.ch umgetauft wurde, verzeichnete bereits ein Umsatzwachstum von 30% zum Vorjahr.

Gemäss Nicolas Schibler, Geschäftsführer E-Commerce der PKZ-Gruppe, soll der Onlineshop nebst dem zusätzliche Verkaufskanal auch als Informations- und Kommunikationskanal für das Offline-Geschäft dienen. In sämtlichen Werbemassnahmen werden alle Kanäle als gleichwertig angeschaut und crossmedial gepusht. Im Onlineshop fällt die starke Verknüpfung zu den Filialen auf. So kann sich der Kunde ein Kleidungsstück zum Anprobieren reservieren lassen oder online bestellen und im Laden abholen.
Für die PKZ gehört nebst der möglichst einfachen und kundenfreundlichen Logistik auch eine transparente Preisstrategie zur Multi-Channel-Strategie. So sind die Preise ob online oder offline immer identisch. Ein weiterer Vorteil bei dieser Strategie ist auch, dass man kanalspezifische Promotionen lancieren kann: Am Valentinstag zum Beispiel hatte PKZ eine Aktion, bei der jede Person, die online für über 100 Franken einkaufte, einen Geschenkgutschein im Wert von 20 Franken für den offline-Kauf erhielt.

Durch die Vernetzung der Verkaufskanäle wird das Einkaufserlebnis des Kunden überall nahtlos fortgeführt. Der Kunde kann, unabhängig davon, in welchem Kanal er sich gerade befindet, dieselbe Dienstleistung wahrnehmen. So kann er im Onlineshop etwas kaufen, in Echtzeit hat er den Einkauf auf der App und gleichzeitig verfügen auch die Filialmitarbeiter über die aktuellen Informationen. Gemäss Nicolas Schibler fällt in den Auswertungen auf, dass der Kunde meistens in verschiedenen Kanälen unterwegs ist. So sieht der Kunde beispielsweise im Newsletter auf dem Smartphone ein Produkt, geht in die Filiale und probiert es an und kauft es am Wochenende via PC online ein.


Auch in der Customer Loyality setzt PKZ ihre Strategie konsequent um und verküpft die Kundenkarte "Insider-Card", die über alle vier Retail-Brands (PKZ, Feldpausch, Burger und BLUEDOG) als Zahlungsmittel und zum Sammeln von Umsätzen sowie Treuerabatten eingesetzt werden kann, mit der digitalen Welt. Hat der Kunde beim Einkauf in der Filiale die Kundenkarte vergessen, kann er später den Betrag online (auf der Webseite oder im App) mit dem Kassenzettel seinem Kundenkonto selber gutschreiben lassen. Ebenfalls kann sich der Kunde seinen Umsatz ab einem bestimmten Betrag selber in einen Gutschein umwandeln.

Durch die Multi-Channel-Integration konnte sich die PKZ-Gruppe gegenüber übermächtigen Playern wie Zalando einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, indem das reale Geschäft mit der digitalen Welt verschmelzte. Das Unternehmen ist somit viel näher am Kunden und bietet überall ein innovatives Einkaufserlebnis. Für uns ein absolut gelungenes Beispiel für eine Multi-Channel-Strategie.

Kennt ihr auch Unternehmen, die crossmedial sehr identisch auftreten und auf verschiedenen Kanälen gleich daherkommen? Teilt mit uns eure Erfahrungen - wir freuen uns auf die Kommentare!

Samstag, 15. November 2014

On- und Offline-Welt richtig verknüpfen

Vom Print ins Web und wieder zurück. Heute möchten wir euch die jüngsten Trends im Themengebiet des Crossmedia näher bringen.

Quelle: Google

Wie obenstehende Grafik bereits zeigt, bezeichnet Crossmedia die Kommunikation über mehrere inhaltlich, gestalterisch und redaktionell verknüpfte Kanäle, die den Nutzer zielgerichtet über die verschiedenen Medien führt. Die parallele Nutzung verschiedener Kanäle und Medien wird im User-Alltag zur Gewohnheit. Aus diesem Grunde werden crossmediale Werbestrategien für Unternehmungen immer wichtiger.

Wie dies konkret funktioniert, seht ihr in folgendem Werbevideo von Marketing Services XM, deren Spezialgebiet die Konzeption und Entwicklung crossmedialer Werbestrategien ist.



Wie aus dem Video zu schliessen ist, steht die Personalisierung des Kunden bei crossmedialen Kampagnen im Vordergrund. Personalisiert gedruckte Elemente werden intelligent mit spezifischen, ebensfalls personalisierten Landingpages und CI-gerecht aufbereiteten E-Mails, allenfalls gar SMS, verknüpft. Der sogenannte Medienbruch zwischen Print und Web wird so überbrückt, indem Personalisierung und Design konsequent über alle Medien eingehalten werden.

Vorteile
Dank der Nutzung crossmedialer Kampagnen hat eine Unternehmung nun alle Informationen unter einem Dach, kann wertvolle Daten sammeln, auf allen Kanälen die Kunden personalisiert ansprechen und den Respons der Zielgruppe speichern, was der Unternehmung eine detaillierte Auswertung der gesamten Kampagne ermöglicht. Kurz gesagt: Dank der Einbindung digitaler Kanäle können Daten erhoben und ausgewertet werden und so der Erfolg einer crossmedialen Kampagne gemessen werden.

Risiken
Bei einer crossmedialer Kampagne gilt es unbedingt zu beachten, dass der Medienbruch überwindet werden kann. Wenn der Zugang zu den digitalen Medien für die Zielperson mühsam wird oder zum Beispiel die Informationen auf dem Smartphone nicht lesbar sind, läuft die Kampagne Risiko, erfolglos zu sein. Ein Schlüssel zur Medienbruchüberbrückung sind Landingpages in responsive Design, personalisierte Landingpages (PURL) bei der Desktop-Nutzung und personalisierte QR-Codes für mobile Anwendungen.

Nun soviel zu den Erklärungen, wie man die On- und Offline-Welt richtige verknüpft. In unserem nächsten Blog-Post wird Remo dieses Thema anhand interessanter Praxisbeispielen vertiefen. Bis bald!

Sonntag, 9. November 2014

Best of Swiss Apps 2014

http://www.bestofswissapps.ch/
Am 19. November 2014 werden im Aura in Zürich an der Best of Swiss Apps Award Night zum zweiten Mal die besten Apps der Schweiz gekürt. Insgesamt wurden 103 Projekte eingereicht, wovon wir euch unsere Favoriten nachfolgend vorstellen:

Patrouille des Glaciers App

Die Swisscom unterstützt seit 5 Jahren die von der Schweizer Armee durchgeführten Patrouille des Glaciers und hat dafür durch Apps with Love GmbH eine App für den härtesten Gebirgswettkampf der Welt erstellen lassen. Die App bietet neben Informationen zum Event und den Teams auch eine Live-Verbindung zum Wettkampf. Die Teams können auf einer interaktiven Karte von swisstopo live auf Schritt und Tritt aus der Ferne verfolgt und die dazu gehörenden Zeiten laufend abgerufen werden. Die App ist direkt mit den Ranglisten auf Datasport.ch verbunden und bietet für die Teilnehmenden eine Integration der Outdoor Sicherheits App Uepaa. Die App funktioniert für Android und iOS.

SUMUP

Die SumUp App von UBS, welche durch SumUp Payments Limited entwickelt wurde, ist ein mobiles Kassensystem für Android oder iOS Geräte. Hauptzielgruppen sind Kleinstunternehmen wie Pizzakuriere, Standbetreiber, Handwerker oder Taxichauffeure, welche einfach und günstig für ihre Kunden Kartenzahlungen anbieten wollen. Über das Smartphone oder Tablet können jederzeit und überall auch kleinste Beträge mit Maestro- oder Kreditkarten bezahlt werden. Hierfür wird lediglich ein entsprechendes Kartenlesegerät (einmalige Kosten von Fr. 69.00 für UBS Kunden) und die kostenlose App SUMUP benötigt. 

Kartenzahlungen über mobile Geräte ist ein stark wachsender Markt, wo sich nebst SumUp auch andere Anbieter wie Payleven, Square, Paypal here oder iZettle tummeln. Hier habt ihr eine gute Vergleichsübersicht dazu.

FIFA App

Die neue offizielle FIFA App wurde von Monitise Create plc entwickelt und ist ein wahres Fussballdatenmonster. Die App bietet Live-Score Updates für 197 Fussballligen auf der ganzen Welt. Dazu liefert die auf Android und iOS laufende App laufend Schlagzeilen, Interviews, Fotos und Videos aus der Welt des Fussballs. Die Anwendung vereinfacht eine immense Datenflut und bringt dem Interessenten seinen gewünschten Inhalt live aktualisiert auf sein mobiles Gerät.

Jiffy Zeiterfassung App

Die von Nordic Usability GmbH entwickelte App ist eine auf einfachste Weise konzipierte mobile Zeiterfassungsfunktion für Android Geräte. Jiffy erlaubt es fortlaufende Arbeitszeiten festzuhalten und daraus fast ohne Zeitaufwand einen exakten Bericht mit gelungenen Grafiken zu generieren. Die Zeiterfassung kann auf Kunden, Projekte oder Aufgaben kategorisiert und die Berichte in einer frei wählbaren Zeitspanne ausgewertet werden. Die selbst erstellen mobilen Arbeitsrapporte können in andere Applikationen einfach exportiert werden und ein Benutzerkonto ist nicht erforderlich.


Watson App

Die von der Fixxpunkt AG in Auftrag gegebene und von der Du da Group entwickelte News-App liefert Nachrichten, Hintergründe, Interviews, Bilder und Videos aus der ganzen Welt. Im Gegensatz zu den Applikationen von blick.ch und 20Minuten bietet die Watson App mehr interaktive Unterhaltung und ein frischeres Erscheinungsbild. Watson setzt mehr auf Reportagen, stärkere Bilder und die sozialen Medien. Die App ist für Android und iOS Geräte verfügbar und ebenfalls wie ihre Konkurrenzprodukte mit Push Benachrichtungen und multimedialen Livetickern ausgerüstet.



Curiator App

Die ebenfalls von der Du da Group entwickelte Curiator App wurde von der Readymade Inc in Auftrag gegeben und bietet eine mobile Plattform für Kunstfans. Mit der App können die Lieblingskunstwerke aus unzähligen Galerien und Museen in einer eigenen Datenbank gesammelt und geteilt werden. In der App integriert ist eine umfassende Suche nach Künstlern und Kunstwerken auf der ganzen Welt. Dank dieser neuen mobilen Anwendung können Werke von neuen und etablierten Künstlern viel schneller bekannt und für jeden zugängig gemacht werden.



Natürlich werden wir euch weiter auf dem laufenden halten und euch nach der Award Night vom 19. November 2014 über die Sieger informieren. Alle Nominierten Apps findet ihr hier. Laufende Informationen und News generiert der Best of Swiss Apps Blog.

Samstag, 8. November 2014

Was Apps wirklich können

Wie versprochen werden im Anschluss an unseren letzten Post über Mobile Marketing heute die App (engl. Application Software) etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Quelle: Google Images

In der gestrigen Kontaktlektion besuchte uns Beni Hirt, Partner von Apps with Love und erzählte uns einiges über die App-Economy sowie weitere viele interessante Facts rund um die App. Viele unserer Klassenkameraden haben direkt aus der Vorlesung gebloggt und die wichtigsten Inputs von Beni Hirt in ihrem Blog aufgeführt (siehe dazu Digitalesque, Digital World). Aus diesem Grunde verzichten wir darauf, nochmals die selben Facts aufzulisten. Wir möchten uns in diesem Blog-Post vielmehr folgender Fragestellung widmen: Was Apps wirklich können. Alleskönner oder nur warme Luft?

Auf den Hype folgt Ernüchterung
Vor rund drei, vier Jahren sind die ersten Apps auf den SmartPhones und Tablets aufgetaucht. Apple sei dank, denn die App wurde von Apple für das erste iPhone erfunden. Statt komplizierte Websites auf dem SmartPhone öffnen zu müssen und sich über die Bedienungsunfreundlichkeit zu ärgern erhielten die schlanken, kompakten Apps erhöhte Aufmerksamkeit. Es scheint als sei mit der Erfindung der App ein Alleskönner in die Welt gerufen worden. Und tatsächlich, diese Apps können auch viel - jedoch lange nicht alle! SBB, 20 Minuten, Facebook sind wohl einige der Beleibtesten und Bekanntesten, doch es gibt auch Apps die bei den Download-Zahlen weit abfallen - nur wenige haben den Durchbruch geschafft. In der Praxis zeigt sich, dass der Schritt zum Download einer App beim User sehr gross ist, denn schliesslich hat er bereits unzählige andere Apps auf seinem SmartPhone.

"Die Zahlen für Apps sind herausfordernd. 50 Prozent der Apps schaffen keine 1'000 Downloads und 25 Prozent werden gerade ein einziges Mal benutzt", sagt Frank Lang, Managing Director von Goldbach Interactive (Entwickler für Mobile-Apps und Digital Marketing Experte). Er ergänzt: "Die Nutzer haben durchschnittlich 60 Apps installiert, nutzen aber nur 20 regelmässig". Will man also eine App entwickeln, sollte diese so gut sein, dass sie in die 60 reinkommt und dann auch noch im Schnitt alle zwei Wochen geöffnet wird.

Apps mit Mehrwert
Daher lautet die Devise: Apps mit Mehrwert! Wird eine App heruntergeladen und das erste Mal auf dem SmartPhone geöffnet, sollte diese für den User auch einen Mehrwert generieren können. Wenn dies nicht der Fall ist, hat die App ein schwieriges Leben und wird wohl wie die restlichen 40 Apps auf dem SmartPhone selten bis nie gebraucht.

Entwickelt eine Unternehmung eine App, welche für den Kunden einen Mehrwert bietet, ist diese ein perfektes Instrument für die Kundenbindung. Michael Hinderling, Partner von Hinderling Volkart, sagt dazu: "Je nach Branche und Inhalt kann eine App einen erheblichen Beitrag zur Kundenbindung leisten. Wichtig ist, dass die App nützlich und relevant ist." Hinderling Volkart hat übrigens für Swiss International Airlines der ganze Online-Auftritt inklusive App neu konzipiert und umgesetzt (siehe Link).

Apps und Unternehmungen
Ob eine App für eine Unternehmung sinnvoll ist oder nicht hängt von verschiedenen Faktoren ab:


  • Gibt es viel Interaktion zwischen den Angeboten einer Unternehmung und dem Kunden?
  • Gibt es einen Grund, die App regelmässig zu benutzen?
  • Hat die Unternehmung mit einer App einen Mehrwert gegenüber der Website? 
  • Gibt es Funktionen, die sich nur mit einer App realisieren lassen? (So z.B. Push Notifications, Ortung, iBeacon)
  • In welchem Zusammenhang wird die App verwendet?
  • Muss die App schnell erreichbar sein?
  • Sollen die Daten offline verfügbar sein
  • Besetzt jemand (z.B. Konkurrenz) das Thema schon erfolgreich?
  • Löst die Idee ein Problem?
  • Ist genügend Budget vorhanden, die App langfristig am Leben zu erhalten?
Wenn zu viele Fragen mit "Nein" beantwortet werden, dann macht eine App für eine Unternehmung wohl nicht so viel Sinn.

Ob eine App nun ein Alleskönner oder nur warme Luft ist, hängt sehr stark von verschiedenen Faktoren ab. Im Hinblick auf Unternehmungen ist die App sicherlich ein sehr gutes Instrument für die Kundenbindung wenn sie richtig eingesetzt wird und dem Kunden einen Mehrwert bietet. Die Kosten für die Entwicklung und Unterhaltung einer App sollten nicht vernachlässigt werden! 

Diverse interessante Praxisbeispiele zu den Apps werdet ihr morgen durch Remo erfahren. Stay tuned!

Samstag, 1. November 2014

Mobile Marketing

Schönen guten Tag liebe Followers! Nachdem ihr gestern Interessantes zum Thema Social Commerce erfahren habt, werden wir heute einen Ausflug in die Welt des Mobile Marketings machen.



Bruno Bucher widmet in seinem Buch ein gesamtes Kapitel dem Thema Mobile Marketing. Er schreibt, dass Mobile Marketing die derzeit meist unterschätzte Disziplin des Digital Marketings ist. Aber warum? Mobile Marketing ist wohl eine der schwierigsten Disziplin im Bereich des Digital Marketings, da der technologische Wandel in den letzten Jahren eine sehr grosse Rolle spielt. Ständig werden neue SmartPhones und Tablets auf den Markt gebracht, die jeweils neue Funktionen und Technologien aufweisen. Dies erfordert eine steige Anpassung des mobilen Marketings, abgestimmt auf die technischen Eigenschaften der verschiedenen mobilen Geräte.

Kurz auf den Punkt gebracht was Mobile Marketing ist, bringt die Definition von Wikipedia: "Mobile Marketing ist die Umschreibung von Marketingmassnahmen unter Verwendung drahtloser Telekommunikation und Mobilgeräte mit dem Ziel, Konsumenten möglichst direkt zu erreichen und zu einem bestimmten Verhalten zu führen."

Optimiertes Mobile Marketing
Im Vergleich zu früher kann eine Unternehmung heute dank den mobilen Geräten ihre Kunden überall erreichen - sei es auf der Strasse, im Zug oder zu Hause auf dem Sofa. Alle Zeichen stehen auf mobil, denn inzwischen werden mehr SmartPhones und Tablets verkauft als Desktop-PC's und Laptops. Für Marketeers heisst dies konkret: Die richtigen Inhalte für die verschiedenen Geräte liefern um erfolgreiches Marketing zu betreiben. Unternehmungen benutzen dafür hauptsächlich den mobilen Zugriff optimierter Websites (Responsive Design) oder unternehmenseigene Apps um dem Kunden einen Mehrwert zu bieten. Die Beratungsunternehmung W4 suggeriert Ihren Kunden die folgenden Punkten für ein optimiertes Mobile Marketing:

  • Mit Strich- und QR-Codes leiten Sie Nutzer zu Landingpages weiter oder stellen zusätzliche Produktinfos bereit (showrooming)
  • Mit visuellen Inhalten punkten Sie bei Ihren Kunden besonders auf Smartphones (Video Content, Social Media wie Instagram etc.)
  • Mit mobilen Medien arbeiten: Twitter wurde für de mobile Kommunikation kreiert und ermöglicht präzise Kommunikation, virale Verbreitungsmechanismen und öffnet den Kundendialog
  • Mit Apps Mehrwerte für Ihre Kunden schaffen: Push-Nachrichten und exklusive Angebote helfen bei der Kundenbindung
  • Mit bereitgestellten Daten Vorteile schaffen: Besonders Standort-Daten sind interessant, um gezielt Angebote zu unterbreiten
  • Mit Unterschieden in der Bedienung authentische Erfahrungen bieten (Touchpad vs. Tastatur und Maus)
  • Mit Investor Relations (IR) Apps gewähren Sie Ihren Investoren und Geschäftspartnern stets Zugriff auf Produktkataloge, Präsentationen und Geschäftsberichte

Die Vorteile für eine Unternehmung, welche Mobile Marketing betreibt liegen auf der Hand:

  • Modernisierung des Images
  • Auf sämtlichen Kanälen erreichbar
  • Profitieren von viralen Verbreitungsmechanismen (Twitter, Instagram, Facebook usw.)
  • Möglichkeit zur Interaktion mit den Kunden anstatt Einweg-Kommunikation
  • Werbung unabhängig von Ort und Zeit betreiben
  • Dank dem Erhalt von wertvollen Daten zu den Zielgruppen entsprechende Angebote und zukünftige Marketingmassnahmen planen und optimieren
  • Verbesserung der Kommunikation zu Geschäftspartnern und Investoren sowie die Verbesserung der Kundenbindung
Ihr seht, dass Mobile Marketing heutzutage ein sehr wichtiges Tool für Unternehmungen ist. Nächste Woche werden wir zu diesem Thema die App genauer unter die Lupe nehmen und untersuchen was Apps wirklich können. Bis bald!

Freitag, 31. Oktober 2014

Social Commerce - das nächste grosse Ding?


Twitter und Facebook werden bald zum Shopping Kanal. Beide Unternehmen testen zurzeit intensiv direkte Kaufabwicklungen auf Ihren Plattformen. Bereits innerhalb des ersten Quartals 2015 können Werbekunden in ihre Twitter-Anzeigen auch eine Kaufoption einbauen. Wer auf den Kaufbutton klickt, kann direkt innerhalb des Tweets den Kaufprozess durchführen. Nach der Anzeige von weiteren Produktinformationen wird der Nutzer um Eingabe von Zahlungsdaten und Versanddetails gebeten. Die gesamte Transaktion verläuft auf der Twitterplattform und soll in wenigen Schritten durchführbar sein:


Seit Sommer 2014 testet Facebook ebenfalls einen Kauf-Button in Anzeigen. Dafür arbeitet das soziale Netzwerk wie Twitter mit dem Online-Payment-Anbieter Stripe zusammen. Wer auf die Schaltfläche "Buy" klickt, kann das beworbene Produkt direkt von der Facebook-Seite aus kaufen und wird nicht zum Shop des jeweiligen Unternehmens weitergeleitet:


Für Facebook könnte sich mit dem Buy-Button eine neue Branche erschliessen und nebst den Werbeeinnahmen eine zweite wichtige Einnahmequelle geschaffen werden. Es ist anzunehmen, dass das Social Network in Zukunft eine Gebühr für Transaktionen erheben wird. Darüber hinaus könnte Facebook mit einem Kaufen-Button auch für eine längere Verweildauer und eine stärkere Bindung der Nutzer sorgen. Und nicht zuletzt, das zumindest verspricht Facebook, sollen auch Webshops von der Einführung profitieren: Bei einer Studie wurde der Button in einer Werbeanzeige getestet, und laut der britischen Financial Times sollen die Webshop-Betreiber die Kosten der Anzeige um das im Schnitt Achtfache wieder eingenommen haben.